Die meisten Lehrkräfte unterschätzen den Aufwand erheblich. Wir rechnen durch, wie viel Zeit die Zeugniserstellung wirklich kostet – und wo die meiste Zeit verloren geht.
„Ein paar Stunden" – so schätzen viele Lehrkräfte den eigenen Zeitaufwand für die Zeugniserstellung. In der Praxis sieht das häufig ganz anders aus. Wenn man alle Beteiligten zusammenzählt und alle Schritte berücksichtigt, kommen an einer mittelgroßen Schule schnell mehrere hundert Stunden zusammen. Pro Zeugnisstichtag.
Warum ist die Diskrepanz so groß? Weil die sichtbare Arbeit – das eigentliche Schreiben – nur ein Teil des Gesamtaufwands ist. Der Rest verteilt sich auf Koordination, Korrekturen, technische Probleme und organisatorische Abläufe, die im Hintergrund ablaufen.
Bevor die erste Lehrkraft mit dem Schreiben beginnt, ist die Schulleitung oder Zeugnisbeauftragte schon länger beschäftigt: Vorlagen aktualisieren, Listen prüfen, Fristen kommunizieren, Kurszuordnungen kontrollieren. Das kostet – je nach Schulgröße – zwischen 3 und 15 Stunden.
Hier verbringen Lehrkräfte die meiste Zeit. Für jede Schülerin und jeden Schüler müssen Noten eingetragen, Texte formuliert oder Textbausteine ausgewählt und angepasst werden. Eine realistische Schätzung:
Fehler passieren: ein falscher Name, ein vertauschtes Datum, eine Formulierung, die die Schulleitung nochmals anpassen möchte. Bei Word-basierten Prozessen bedeutet jede Korrektur: Datei suchen, öffnen, anpassen, speichern, als PDF exportieren, erneut drucken. Das summiert sich schnell auf mehrere Stunden pro Zeugnisstichtag.
Auch das Drucken, Sortieren, Kontrollieren und Verteilen der fertigen Zeugnisse benötigt Zeit. Je nach Schulform und Prozess kommen hier noch einmal 5–15 Stunden zusammen.
In Gesprächen mit Schulleitungen und Lehrkräften hören wir immer wieder dieselben Zeitfresser:
Das hängt vom Ausgangspunkt ab. Schulen, die noch vollständig mit Word und USB-Sticks arbeiten, haben das größte Einsparpotenzial. Erfahrungen aus dem Einsatz von ZeitFürSchule zeigen typische Einsparungen in diesen Bereichen:
Die größten Zeitersparnisse entstehen nicht durch schnelleres Tippen, sondern durch bessere Prozesse:
Viele Schulen haben sich so an den aufwendigen Prozess gewöhnt, dass sie ihn kaum noch hinterfragen. Der erste Schritt zu einer Verbesserung ist, den tatsächlichen Aufwand zu kennen – und zu verstehen, wo er entsteht.
Wenn Ihr Kollegium zweimal im Jahr jeweils eine Woche im Zeugnisstress verbringt, und Sie sich fragen, ob das so sein muss: In der Regel muss es das nicht.
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